Reisebericht Wien – 48h zwischen barocken Prachtbauten und aktueller Architektur

By admin
In Reiseberichte
Mrz 11th, 2014
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Wien fasziniert einen vom ersten Augenblick an. Diese Vielfalt an modernen und altehrwürdigen Sehenswürdigkeiten, bedeutenden Museen, traditionellen Cafe-Häusern gepaart mit moderner Shoppingkultur und neuer Architektur ziehen jeden Wien-Besucher in den Bann.

Wien in 48h zu erleben und zu ergründen ist eigentlich nicht möglich. Selbst schnellen Schrittes und mit Hilfe des perfekten Wiener Straßennetzes bleibt es eine Wunschvorstellung alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der österreichischen Hauptstadt zu sehen. Wir haben es jedoch trotzdem gewagt und dieser kleine Reisebericht gibt euch hoffentlich etwas Einblick in diese fabelhafte Stadt und den Möglichkeiten, welchen sich Besucher bieten.

Mit seinen über 1,7 Millionen Einwohnen war Wien jahrhundertelang kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburger und damit als Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches, des Kaisertums Österreich und als eine der beiden Hauptstädte Österreich-Ungarns ein kulturelles und politisches Zentrum Europas. Und dies ist an fast jeder Ecke zu sehen. Ein Genuss für Kulturfans und selbst für Kulturmuffel. Denn Wien ist einfach liebreizend und wahrlich ein Stadt die den Fotoapparat glühen lässt.

Kulturhistorisches Museum

Kulturhistorisches Museum

Wien – Sightseeing in 48h

Was bleibt einem also in 48h anzugucken? Erstmal ist es schon nicht die cleverste Idee nur für ein Wochenende anzureisen. Aber nun gilt es das Beste daraus zu machen. Die Liste der Sehenswürdigkeiten in Wien ist nicht gerade kurz. Einmal kurz gegoogelt und es hagelt nur so von interessanten Tipps:

  • Schloss Schönbrunn
  • Schloss Belvedere
  • Hofburg
  • Stephansdom
  • Staatsoper
  • Prater
  • Albertina
  • Spanische Hofreitschule
  • Rathaus
  • Karlskirche
  • Hundertwasserhaus
  • Donauturm
  • usw. usf.

Es macht keinen Sinn alle aufzuzählen. Dafür sind es einfach zu viele. Glücklicherweise ergibt es sich, dass eine Vielzahl der Sehenswürdigkeiten direkt in und um den Altstadtring gelegen sind. Man kommt also unweigerlich an einigen Highlights vorbei.

Anreise und Hotel in Wien

Von München und Stuttgart ist die Anreise per Flugzeug oder Bahn relativ günstig und stressfrei möglich. Germanwings bietet immer wieder gute Flugangebote ab Stuttgart an. Aber auch Hannover, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Bremen sollten unter 100 Euro für Hin- und Rückflug liegen. München ist mit den Fernbussen sehr gut und günstig angebunden. Auch die Option der Mitfahrgelegenheit ist fast immer gegeben.

Wir sind von Stuttgart für 54 Euro innerhalb von 50 Minuten nach Wien geflogen. Nur mit Handgepäck und somit schnell an der S7 Richtung Innenstadt. Der CAT (City Airport Train) macht in meinen Augen wenig sind. Nur um 10 Minuten zu sparen letztlich mehr als 10 Euro mehr ausgeben erschließt sich mir nicht. Mit der S7 sind es ca. 25 Minuten ins Zentrum.

Als Unterkunft haben wir das Pentahotel Vienna gewählt. 4 Sterne und 97% Holidaycheck (Bewertungen und Fotos hier). Und mit dem Zertifikat für Exzellenz 2013 bei Tripadvisor ausgezeichnet.

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Ein Designerhotel mit großen Zimmern und extrem bequemen Boxspringbetten. Die Rezeption ist gleichzeitig eine Bar mit freiem Billard-Tisch und Playstation-Anschluss. Drumherum alles sehr sehr cool mit Kuhleder und dicken Holztischen eingerichtet. Am Abend gibt es Musik vom DJ und günstige Cocktails. Im Zimmer ist davon nichts zu hören.

Um das Hotel herum befinden sich viele Bars und Restaurants. Die U-Bahn ist 5 Gehminuten entfernt, das Zentrum ca. 20 Minuten. Insgesamt einfach ein Top-Hotel, welches ich für 75 Euro als Doppelzimmer gebucht habe. Frühstück kostet vorab 11 Euro und ist extrem umfangreich. Wenn ihr ein richtig gutes Hotel sucht, dann kann ich dieses nur empfehlen.

Touristeninfo und Wien-Karte

Wien Karte vorne

Wien Karte

Der erste Weg führte uns in die Touristen-Information, welche direkt am Albertinaplatz ist. Dort haben wir uns die Wien-Karte / Vienna Card geholt.

Diese ist für einen Preis von 19,90 Euro zu haben und beinhaltet viele Vorteile, welche sich bei Besuchen von Museen und anderen Sehenswürdigkeiten wirklich lohnen. Da amortisiert sich der Preis sehr schnell. Denn neben der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für 72h werden bei mehr als 210 Cafés, Restaurants, Museen, Theatern und anderen Sehenswürdigkeiten Rabatte eingeräumt.

Wien am Abend mit Wiener Schnitzel

Den ersten Abend verbringen wir bei gemütlichen Spaziergängen durch die Innenstadt vorbei an der Albertina, der Oper, dem Cafe Mozart und dem Stephansdom auf der Suche nach dem einzig Wahren, was es in Wien zu finden gilt: dem perfekten Wiener Schnitzel.

Im Gegensatz zu Deutschland werden hier alle Schnitzel als Wiener Schnitzel bezeichnet, während in Deutschland die Bezeichnung Schnitzel nach Wiender Art gilt, wenn dieses nicht vom Kalb stammt. Da sollte jeder genau hinschauen. Zu diesem Anliegen dürft der Figlmüller am bekanntesten sein. Eine Institution wenn es um Wiener Schnitzel geht und überlaufen von Touristen ohne Ende. Hier gibt es zwar große Schnitzel wie ich beim Vorbeigehen sah, aber wie der Geschmack ist kann ich nicht mitteilen.

Wir sind beim Zum weissen Rauchfangkehrer eingekehrt und hatten dort ein sehr sehr zartes und leckeres Wiener Schnitzel und eine äußerst nette Bedienung. Der Preis von knapp 20 Euro in der Innenstadt ist gängiges Niveau.

Wiener Schnitzel vom Kalb

Teure Cocktails, schickes Essen und Blick auf die Stadt

Das nächtliche Leben in Wien spielt sich gerne um den Schwedenplatz und dem sogenannten Bermuda Dreieck ab. Eine Bar- und Szeneviertel mit vielen Lokalitäten aller Art.

Gegenüber dem Schwedenplatz hinter dem Donaukanal erhebt sich das Luxus-Hotel Sofitel mit seiner von außen gut sichtbaren, beleuchteten Skybar.

Die Le Loft befindet sich im 18 Stock des Hotels und ist auch Nicht-Gästen des Hotels zugänglich. Ihr solltet euch schick anziehen und etwas mehr Geld einplanen. Die Preise sind dem Luxus-Hotel angepasst und dementsprechend hoch. Ihr könnt dort fein Essen gehen und sitzt direkt an den riesigen Panorama-Fenstern mit einem fantastischen Blick auf die Stadt. Aber auch eine Bar mit wenigen Loungeplätzen ist in der Mitte vorhanden und lädt zu frischen Cocktails ein. Preise für die Cocktails ca. 12-16 Euro.

Leider habe ich nicht so schöne Bilder machen können. Aber seht selbst.

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Anschließend ging es noch auf einen sehr leckeren Cocktail ins Frank’s. Eine American Bar mit Cocktails und allem was der Fleischliebhaber begehrt. T-Bone-Steaks, Rib-Eye Steaks und mehr bis zu Größen von 700g! Die Steaks sahen gut aus, aber die Preise haben es auch in sich. Jedenfalls war der Laden rappelvoll und schien auch die Tage danach sehr beliebt zu sein. Hingucker ist sicher die verglaste Kühlkammer mit halben Schweinehälften und mehr. Seht selbst.

Kühlraum im Franks American Bar

Kühlraum im Franks American Bar

Wien Sightseeing – das klassische Touri-Programm

Am heutigen Tag machen wir uns zu der klassischen Touri-Tour mit den Hauptsehenswürdigkeiten Wiens auf, wenn man diese denn überhaupt klar definieren kann. Vorbei an der Karlskirche, dem Stephansdom bis hin zum Parlament und Rathaus mit anschließendem Prater. Eigentlich ein Mammut-Programm. Aber wir wollen ja nicht alles detailgenau anschauen.

Die Karlskirche in Wien (mit Panorama-Lift)

Die Karlskirche ist eine römisch-katholische Pfarrkirche und liegt direkt am bekannten Karlsplatz. Eine beeindruckende Kuppel und zwei sehr ansehnliche Reliefsäulen prägen das äußere Erscheinungsbild.

Im Inneren finden sich sehr schöne Fresken, Marmorsäulen und verschiedene Statuen. Alles sehr schick wäre da nicht das Ungetüm von Metallgestell samt Panorama-Lift, welches meiner Meinung nach der Kirche viel von seinem Charme nimmt. Das Gerüst steht seit 2002 und sollte 2005 abgebaut werden. Es steht immer noch wegen angeblichen Restaurationen. Noch zwei weitere Jahre laut Aussage der Ticketdame. Oder länger… Außerdem ergibt sich durch den Lift ein recht hoher Eintrittspreis von 8 Euro (5 Euro mit Wien-Card).

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Der Lift hat den Vorteil, dass es mal möglich ist die Kirche und Fresken von einer ganz anderen Perspektive zu sehen. Auch gibt es in der Kuppel einen Ausblick auf die Stadt, welcher leider durch kleinmaschige Gitter sehr gestört wird. Da hatte ich mir viel mehr erwartet.

Neben dem Kirchenraum selbst, gibt es noch die Schatzkammer (Museo Borromeo) sowie das Museo Nuovo, welche besichtigt werden können.

[service title=“Eintritt:“ icon=“icon: usd“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]8 Euro (5 Euro mit Wien-Card)[/service] [service title=“Lohnenswert:“ icon=“icon: camera-retro“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]Kirche von Außen und Innen ja, Panorama-Lift nein[/service]

Frühstück bei Trzesniewski

Schnittchen beim Trzesniewski

Schnittchen beim Trzesniewski

Das Trzesniewski ist wohl eines der bekanntesten Lokalitäten in Wien, wenn es um Frühstück geht. Auch wir schauen uns die „unaussprechlich guten Brötchen“ an. So der Slogan der Hauses.

Was gibt es hier? Brötchen, genauer gesagt Schnittchen. Kleine Schnittchen mit Aufstrich. Alles mögliche wird zermatscht auf die Minibrote geschmiert. Ei, Gurke, Pilze, Fisch, Tomate, Speck usw. Sieht alles gleich aus, nur die Farbe ist unterschiedlich. Der Hype erschließt sich mir hier nicht.

Für mich persönlich kein Highlight. Witzig ist eher das Minibier, das sogenannte Pfiff.

[service title=“Kosten:“ icon=“icon: usd“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]1,20 Euro pro Brötchen/Schnittchen[/service] [service title=“Lohnenswert:“ icon=“icon: camera-retro“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]Über Geschmack lässt sich nicht streiten ;-)[/service]

Der Stephansdom

Keine 200m entfernt ist unser nächster und wohl einer der häufigsten Stopps von Wien-Besuchern – der Stephansdom. Die Domkirche St. Stephan zu Wien ist 107 Meter lang, 34 Meter breit und der höchste der Türme, der Südturm, 136,4 Meter hoch. Ein bisschen kleiner als der Kölner Dom, aber auch sehr schön anzusehen.

Dazu brauche ich nicht viel schreiben. Schaut euch einfach die Bilder an. Klicken zum Vergrößern.

[service title=“Kosten:“ icon=“icon: usd“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]kostenlos[/service] [service title=“Lohnenswert:“ icon=“icon: camera-retro“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]Pflichtprogramm[/service] [slider source=“media: 2267,2266,2265,2264,2263″ link=“image“ target=“self“ width=“600″ height=“440″ responsive=“yes“ title=“yes“ centered=“yes“ arrows=“yes“ pages=“yes“ mousewheel=“yes“ autoplay=“5000″ speed=“600″]

Vienna Ring Tram

Haltestation Schwedenplatz - Start Ring TramDie Vienna Ring Tram ist eine gute Möglichkeit viele Sehenswürdigkeiten Wiens in einem kurzen Rundumschlag zu sehen. Wir starten und enden die Fahrt am Schwedenplatz. Es gibt aber 13 Haltestellen um die Fahrt zu beginnen. Die Tickets werden in der Tram verkauft. Wir hatten einen äußerst höflichen Schaffner. Allgemein ist mir die extreme Freundlichkeit, vor allem im Servicebereich, während unseres Aufenthalts aufgefallen. Kompliment!

Mitte des 19. Jahrhunderts entstand anstelle der alten Stadtmauer jene Prachtstraße, die gemeinsam mit dem Franz-Josefs-Kai einen Ring um Wiens Innenstadt bildet. Entlang dieses Boulevards wurden prunkvolle Gebäude wie Staatsoper, Hofburg, Parlament, Rathaus, Burgtheater, Universität, Börse und zahlreiche repräsentative Palais errichtet.

Mit der Tram erfahrt ihr in rund 25 Minuten mittels LCD-Bildschirmen und Kopfhörern viel Wissenswertes über diese Einrichtungen. Eine interessante, aber auch recht kurze Fahrt.

[service title=“Kosten:“ icon=“icon: usd“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]7,00 Euro einfach Fahrt, 9,00 Euro für 24h (mit Wien Karte -1€)[/service] [service title=“Lohnenswert:“ icon=“icon: camera-retro“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]Ja, aber nicht günstig[/service]

Anschließend gibt es einen beim Bitzinger Würstelstand an der Albertina eine gebratene Käsekrainer. Ebenfalls eine Tradition in Wien. Lecker.

Museen am Maria-Theresien-Platz und Nationalbibliothek

Durch den Burggarten, vorbei am Schmetterlingshaus, gehen wir zum Maria-Theresien-Platz. Dieser wird eingespannt vom Naturhistorischen Museum und dem Kunsthistorischem Museum. Gegenüber geht es zum Heldenplatz und der Österreichischen Nationalbibliothek. Hier machen wir einen kurzen Halt und lassen die vielen Eindrücke dieser tollen Gebäude etwas auf uns wirken.

Im Hintergrund spielt ein junger Mann bedächtige und entspannende Töne auf seiner Harfe, während eine ältere Frau mit Seilen und Schlaufen riesige Seifenblasen in den Himmel entlässt. Ganz zur Freude der vielen Kids.

Seifenblasen vor der Nationalbibliothek

Seifenblasen vor der Nationalbibliothek

Parlament, Rathaus und Wiener Eistraum

Durch den Volksgarten ist es nur eine kurzer Spaziergang zum nächsten Highlight – dem Parlamentsgebäude. In dem im neoklassizistischen Stil errichteten und sehr ansehnlichen Gebäude tagen beiden Kammern des österreichischen Parlaments.

Nach ein paar Fotos geht es weiter zum Rathaus von Wien. Vor diesem findet jährlich der Wiener Eistraum statt. So auch in diesen Tagen. Erfreulicherweise gibt es somit auch noch Glühwein. Den haben wir uns auch redlich verdient.

Hier wurden quer durch den Rathauspark auf über 7000m² Eisflächen erstellt, auf welcher tagsüber Kinder und Anfänger kostenlos ihre ersten Eislaufversuche probieren können. Das ganze wird mit peppiger Musik untermalt. Für die ganz Kleinen gibt es eine extra Eisfläche, Abends kann hier Eisstockschießen gespielt werden. Mit der Vienna-Card gibt es 25% Rabatt beim Schlittschuhverleih.

Rathaus und Wiener Eistraum

Rathaus und Wiener Eistraum

Wenn ihr schon beim Rathaus seid, dann geht euch gleich noch die Votivkirche anschauen, welche nur 500m entfernt ist. Eine ansehnliche Kirche nach dem Kölner Dom als Vorbild errichtet und eines der bedeutendsten neugotischen Sakralbauwerke der Welt. Mit einer Höhe von 99 Metern ist die Votivkirche die zweithöchste Kirche Wiens.

Der Wiener Naschmarkt

Der Naschmarkt ist eine weitere Sehenswürdigkeit Wiens und nicht weit von unserem Hotel entfernt. Mit 2,315 Hektar ist er der größte innerstädtische Markt der Stadt. Hier finden sich frische Gemüse, Obst, aber auch Gewürze, Käse, Antipasti und vieles mehr. Es ist außerdem ein großartiger Mix an Gastronomie anwesend. Griechisch, Italienisch, Indisch, Russisch usw.

Samstag ist außerdem eine großer Flohmarkt offen. Dafür haben wir aber keine Zeit mehr, denn es soll ja noch zum Prater gehen. Wenn ihr Hunger habt, dann ist der Naschmarkt wirklich eine tolle Anlaufstelle. Hier sollte jeder etwas nach seinem Geschmack finden.

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Wiener Prater und Riesenrad

Mit der Bahn geht es vom Naschmarkt zum Wiener Prater. Neben dem Stephansdom wohl eines der bekanntesten und beliebtesten Ausflugsziele Wiens.

Er ist eigentlich ein sehr weitläufiges, etwa 6 km² umfassendes, natürliches Areal. Jedoch wird heutzutage der „Prater“ fast ausschließlich mit dem bekannten Vergnügungspark dort verbunden. Dieser befindet sich an der Nordwestspitze des Areals zwischen Donau und Donaukanal und macht flächenmäßig nur einen sehr kleinen Teil des gesamten Pratergebiets aus.

Prater Riesenrad

Prater Riesenrad

Im Winter hat der Vergnügungspark nicht viel zu bieten. Ein paar Autoscooter, die Casinos und natürlich das weltweit bekannte Riesenrad haben offen. In dieses verschlägt es uns dann auch.

[quote]Denn wer nicht einmal in seinem Leben eine Runde mit dem Riesenrad gedreht hat und nie den herrlichen Blick über die Dächer Wiens genossen hat, der war nie wirklich in Wien![/quote]

Passend dem Spruch drängen wir uns mit ca. 15 anderen Touris in die riesigen Wagen. Es ist kalt, aber die Fahrt dauert ja auch nur 3-5 Minuten. Gefühlt sind es noch weniger. In der Mitte ist eine riesige Bank, dies es fast unmöglich macht sich einen anderen, besseren Platz zum Fotografieren zu ergattern. Als Sitzmöglichkeit wird diese nicht genutzt. Die Scheiben sind leider auch sehr dreckig. Nur die zwei Personen an den geöffneten Fenstern werden richtig gute Fotos machen können. Alle anderen stehen im Durchzug, der dadurch entsteht. Irgendwie frustrierend.

Der Ausblick ist aber wirklich klasse. Direkt zum Sonnenuntergang sollte man vielleicht nicht kommen, denn dann lässt sich in Richtung Stephansdom sehr schwer fotografieren. Das Riesenrad an sich ist besonders im Dunkeln ein Foto wert.

Webseite: http://www.wienerriesenrad.com/de

[service title=“Kosten:“ icon=“icon: usd“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]9,00 Euro (mit Wien Karte -1€)[/service] [service title=“Lohnenswert:“ icon=“icon: camera-retro“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]Nur bedingt, aber top Ausblick[/service]

Ausblick Prater Riesenrad

Nach der kurzen und nicht sehr ergiebigen Fahrt muss jetzt ein Tee und eine Sachertorte her. Die gibt es unten im Café. Die Preise sind hier vernünftig und die Torten und Strudel schmecken ausgezeichnet.

Den Abend verbringen wir wieder in der Nähe des Schwedenplatz‘ in einem kleinen Restaurant.

Tag 2 – Brunch und Schloss Schönbrunn

Ein guter Tag beginnt mit einem guten Brunch! Wir haben uns das „New Point“ Restaurant unweit unseres Hotels auserkoren. Für nur 11,90 Euro gibt es hier Brunch. Und der hat es in sich. Wenn ihr in der Nähe seid, dann lasst euch diese Möglichkeit nicht entgehen. Wirklich toll.

Der Besitzer scheint eine Marokkaner zu sein und auch der Koch scheint auch ausländische Wurzeln (indisch?) zu haben. So ergibt sich ein Mix aus traditionellen Pancakes, buntem Salat und Aufschnitt mit Hähnchen-Curry, Hühnersuppe, Chicken-Wings, Samosas und weiteren leckeren Gerichten. Einfach fantastisch. Hier eine paar Bilder.

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Schloss Schönbrunn

Einziger Sightseeing-Programmpunkt heute ist das Schloss Schönbrunn. Die offizielle Nr. 1 der Sehenswürdigkeiten Wiens ist zugleich das größte Schloss Österreichs und dürfte vielen aus den Sissi-Filmen bekannt sein. Die dazugehörigen barocken Parkanlagen wurden in seiner heutigen Form ab 1743 unter der Kaiserin Maria Theresia er- und umgebaut. Seit 1996 steht das Schloss auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Frühjahr lohnt sich der Besuch angesichts des großen Parks natürlich weitaus mehr. Ein Irrgarten, die Wagenburg, das Wüstenhaus, die Gloriette Aussichtsterrasse und der Wiener Tierpark sind gleich angrenzend und können somit ebenfalls besucht werden. Mit der Vienna Card könnt ihr euch den Schönburg Pass Classic Plus mit 20% Rabatt holen und erhaltet in alle diese Einrichtungen Eintritt. Inklusive gratis Verkostung in der Hofbackstube.

Schloss Schönbrunn

Der Eintritt in das Schloss beinhaltet eine gratis Audio-Tour, wahlweise per Empfänger oder per Smartphone, und die Imperial oder Grand-Tour. Der Audioguide per Smartphone ist eine wirklich nette und zeitgemäße Erfindung und funktioniert fast reibungslos. Bis auf zwei Raum-Aussetzer einwandfrei.

Die Imperial und Grand-Tour unterscheiden sich in nur 3-4 Räumen. Natürlich sind das die prunkvollsten. Generell ist das Schloss und die Tour eine Besichtigung wert.

[service title=“Kosten:“ icon=“icon: usd“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]11,50€ / 14,50€[/service] [service title=“Lohnenswert:“ icon=“icon: camera-retro“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]Ja, Pflichtprogramm[/service] [custom_gallery source=“media: 2325,2326″ link=“image“ target=“self“ width=“290″ height=“200″ title=“hover“]

Wagenburg

Auch die Kaiserliche Wagenburg nebenan mit seinen vielen alten Kutschen ist einen Blick wert. Hier sind Glanzstücke aus dem Fuhrpark des österreichischen Kaiserhauses sowie bekannter Adelshäuser, insbesondere von Thurn und Taxis, zu finden.

[service title=“Kosten:“ icon=“icon: usd“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]6,00€ (-1,00€ mit Wien-Karte)[/service] [service title=“Lohnenswert:“ icon=“icon: camera-retro“ icon_color=“#525e75″ size=“20″]Ganz nett[/service]

Leichenwagen Wagenburg